LoveCruise 2007 2/4
..(nebenbei bemerkt: die Dame gab Jessica das Rückgeld vom Parkticket wieder. Jessica rannte so schnell weg, dass sie keine Chance hatte es ihr zurück zu geben)
Nach einigen Telefonaten und Minuten des bangen Wartens, erreichten wir kurz vor 18 Uhr das Schiff. Es folgte eine ungewollte Sightseeing-Tour durch allen Decks des Schiffes mit dem Aufzug, da der Aufzug auf allen Etagen runter und rauf fuhr und auch überall anhielt. Endlich erreichten wir nun unsere Sardinenbüchse (Kabine). Nachdem wir uns akklimatisiert hatten, fingen wir an uns für den Partyabend aufzubrezeln… dabei mussten wir jedoch feststellen, dass unsere Klospülung nicht ging… Danke an dieser Stelle an Fanny, die dies sofort meldete… Es kamen 2 sehr freundliche Herren -unerwarteter Weise recht Schnell- die uns unsere Toilette reparieren wollten. Wir wollen allerdings nicht wissen was diese Herren gedacht haben, als sie uns erblickten, da wir -wie schon eben bemerkt- uns in der Verwandlungsphase befanden, sprich Janine war noch gekleidet, Jessica saß mit ihren Strapstrümpfen, Strapshalter, Korsett, ohne BH, ungeschminkt! auf ihrem Bett und Polly saß halbnackt auf dem Boden mit Handtuch um ihrer Hüfte und ihre Strumpfhose saß noch in ihren Kniekehlen.

Fertig!
Ab zum Essen
Nach dem kleinen Zwischenfall suchten wir die anderen, um endlich was zu essen. Fanny hatte netterweise einen Tisch für uns reserviert im 7 Seas Restaurant auf dem Schiff. Der Preis für das Buffet war jedoch alles andere als günstig, 30,- EUR! Das waren Janine, Jessica, Polly und Josy etwas zu viel und wir suchten im Schiff nach etwas günstigerem nachdem wir unsere leider schon bestellte 5,- EUR teure Wasserflasche austranken. Gestärkt suchten wir nun nach der angekündigten Party, die wir jedoch immer noch suchen (Fanny waren wir eigentlich auf unterschiedlichen Schiffen? („EXTREME PARTYING“?)
). Es befanden sich nämlich auf dem Schiff fast ausschließlich besoffene Männer. Mit Männern meinen wir nicht Männer in Frauenklamotten, was wir eigentlich dachten, sondern Männer in Männerklamotten. Scheinbar hatten -abgesehen von uns- niemand die Lovecruise gebucht oder irgendeine Ahnung davon. Wir 10 waren somit die einzigen Trannys auf dem Schiff. Vor allem Jessica und Polly fanden sich in ihrem Outfit overdressed.

Die Party entsprach nicht unseren Vorstellungen, da die Stimmung nicht so recht aufkommen wollte. Olivia war sichtlich bemüht das vermeintliche Partyvolk auf Trab zu bringen, was ihr aber nur leider mäßig gelang (lag wahrscheinlich auch daran, dass die meisten wohl eher Niederländisch oder Englisch sprachen). So dass Polly und Jessica sich entschieden weiter nach der Party zu suchen. Wir betraten eine Karaokebar, die wir jedoch beim erklingen des Liedes „Yellow Submarine“ wieder rückwärts verließen.. Wir machten eine kleine Fotosession, spielten Tabu und aßen Kekse in unserem Nasty Outfit:

gestelltes Foto 
Schließlich wurde der Abend doch noch lustig, nachdem wir nach einen netten Plausch mit Olivia auf der Tanzfläche tanzten… (Anm. von Jessica: Das Tanzen auf einem schwankenden Schiff mit 14cm Absätzen ist nicht so einfach
) Der nette Plausch mit Olivia war auch bitter nötig, nachdem sie uns mit ihrem Kamerateam überfiel und uns vor die laufende Kamera zerrte. Jessica konnte sich noch weg drehen, Polly und Janine jedoch waren der Kamera ausgeliefert. Wir machten gute Miene zum bösen Spiel und alberten mit ihr rum.

Polly war so entgeistert von der Kamera, dass sie sich nicht mehr an den Verlauf dieses momentes erinnern konnte. So dass Janine sie irritiert fragte „Du weißt schon dass du soeben der Olivia ins Dekolletee gegriffen hast, oder?“. Zur Verteidung von Polly, Olivia tat dies vorher ebenfallls und das sogar vor laufender Kamera 
P.S: Bei dem Fernsehbericht übrigens waren wir gar nicht im Bild (Gottseidank)

Polly war völlig entsetzt nachdem sie realisierte nun im ihrem Nasty Outfit im Fernsehen zu erscheinen. Doris gab ihr jedoch ein Cocktail aus, so dass Polly wieder uns mit ihrem strahlenden Lächeln beglücken konnte und für uns Restlichen der Abend somit gerettet war
Großen Dank an dieser Stelle an Doris.
