Jessica

31.07.2007

LoveCruise 2007 1/4

von Jessica in Blog

So mein erster Reisebericht. Viele werden diesen Bericht schon kennen, aber da er mein erster Reisebericht ist, würde ich ihn gerne in meinem Blog verewigen. Geschrieben wurde dieser Bericht von Polly und mir:

Nachdem wir die Berichterstattung von Fanny gelesen haben, sind wir nun dazu gezwungen eine „Gegendarstellung“ zu veröffentlichen WinkAus Fannys Bericht ging nicht klar hervor, dass wir (Janine, Jessica und Polly) ein wenig mehr Stress hatten für die Hinfahrt am Freitag. Es fing mit Jessicas Ankunft an -oder viel mehr verspätete Ankunft. Sie plante eigentlich schon um 15 Uhr in Amsterdam HBF anzukommen, da sie jedoch noch am Freitag Vormittag am packen war, musste sie einen Zug später nehmen, was aber nicht so schlimm war, da wir vereinbarten uns um 16 Uhr in Amsterdam zu treffen. Da jedoch der Zug 30 Min. Verspätung hatte, kam Jessica also erst um 16:30 Uhr an. Immerhin hatte Janine währenddessen Zeit in Amsterdam einen Parkplatz zu finden - besser wäre es allerdings gewesen tanken zu fahren, dazu jedoch später mehr.


© MichelKuik

Polly wartete auf Gleis 8 auf Jessica… Pardon Jessica als Mann (bärtig) (Nebenbei bemerkt: Jessica und Polly sind sich noch nie ungetranst begegnet). Nach Minuten der verzweifelten Suche, haben sie sich jedoch gefunden und die Begrüßung viel relativ knapp aus, da wir noch nach Janines Auto suchen mussten. Wir gingen leider zuerst zum Hinterausgang raus, wo wir bemerkten, hier steht ne Baustelle, weit und breit kein einziges Auto, und Polly war diese Baustelle auch neu. Also zurück durch den ganzen Bahnhof zum Vorderausgang. Nach 10 Min Suche nach Janines Auto packte Jessica ihre Taschen auf die Rückbank, weil Frl. Janine es vorzog den Kofferraum mit ihren Schuhen zu füllen Wink Jessica hatte aber „genügend“ Raum, denn ihr standen immerhin 1/3 von der Rückbank zur Verfügung Wink Dann konnte es endlich losgehen, nur wusste niemand den Weg zum Hafen! Selbst TomTom Tommy -Janines transsexuelles Navigationssystem (Frauenstimme aber Männername)- konnte uns nicht so sehr helfen, da er bzw. sie nur die großen Straßen Hollands im Speicher hatte. Dies war jedoch kein Problem, da wir uns schon auf einer großen bekannten Straße befanden… dachten wir.. bis wir auf eine Baustelle stießen, die uns vom Weg abkommen ließ. Dazu verunsicherter uns die blinkende Tankanzeige! Und Tankanzeigen blinken nur wenn sie leer sind und nicht wenn sie voll sind! Nach bangen, dass uns der Tank nicht leer geht und Verzögerungen auf der Autobahn wegen diversen Staus, sind wir dennoch letztendlich vor der Schranke des Parkplatzes am Hafen angekommen. Wir erleichtert.. dachten wir und wollten parken. Jedoch verwehrte uns diese Schranke die Einfahrt. Also rannte Jessica los (unter Einsatz ihres Lebens) um dieses Problem zu lösen. Sie rannte zu einem Schalter vor denen ganzen viele Autos standen und sie fragte unverschämt vorgedrängelt dort nach, ob man dort ein Parkticket kaufen könnte. Die Dame bejahte dies und fragte nach der Buchungsnummer. Jessica hatte aber die Buchungsnummer nicht im Kopf! Nun gut, so wurde nach Jessicas Namen gefragt. Dieser wurde „prompt“ (nachdem sie ihn mehrmals buchstabieren musste) im Computer auch gefunden, doch die Dame enttäuschte sie, dass keine Reservierung vorliegen würde, was Jessica auch bestätigte und betonte, dass nun das Auto vor der Parkplatzeinfahrt stehen und unser Schiff in weniger als 45 min ablegen würde. Sie sagte nur, dass „dort hinten“ Parktickets ohne Reservierung gekauft werden könnten.. natürlich wusste Jessica nicht wo „dort hinten“ war, aber egal, sie rannte wieder los und fand Gott sei Dank das gesuchte Checkin-Gebäude. Angekommen sah sie die riesen Schlange! Sie investierte 30 Sekunden mit der Rechnung, dass das hinten anstellen niemals dazu führen würde, endlich dranzukommen, um ein Parkticket zu kaufen, den Wagen zu parken und mit dem Gepäck wieder am Checkin-Schalter zu sein, um vorm Ablegen aufs Schiff zu kommen… also rannte sie ganz unverschämt nach vorn, fragte den netten Herrn, der nun hinter ihr stand, ob sie ganz schnell nur kurz ein Parkticket kaufen könnte und versicherte dass es auch gaaanz schnell gehen würde. Der Herr knurrte, aber Jessica fasste es als ein Ja auf Wink

Wieder wurde nach Jessicas Namen gefragt und wieder musste sie ihn mehrmals buchstabieren, jedoch wurde ihr Name dieses Mal nicht gefunden. Also fragte die Dame am Schalter nach der Buchungsnummer, die Jessica jedoch immer noch nicht auswendig konnte! Aber Jessica ist nicht dumm und rief Polly an, um nach den Nachnamen von Fanny zu fragen, die für uns die Reise buchte, also selbe Buchungsnummer. Stolz gab Jessica den Namen weiter und prompt wurde der Name auch gefunden.. jedoch gleich 3 mal! Es kam also die Frage nach den Vornamen… Sollte Jessica etwa „Fanny“ sagen!? Nee… also wieder Polly anrufen, nur wusste Polly den Vornamen nicht so genau und wir rieten… bis die Dame sagte „ja, den gebe es“ *heureka!*

Parkticket bezahlt und zurück gedüst. Geparkt, ausgeladen und los zum Terminal, wo wir feststellten: wir waren die letzten.. und die Schlange war immer noch Ellenlang! Jedoch waren wir erleichtert, um kurz vor halb sechs zumindest am Checkin-Schalter zu sein (um 18 Uhr sollte das Schiff ablegen), dachten wir… bis Janine bemerkte dass ihr Perso fehlte! Sie rannte also zurück zum Parkplatz der ca. ½ km entfernt war und kam völlig verschwitzt mit dem Perso zurück..

Wir (wieder sichtlich erleichtert und nun die einzigen am Checkin-Schalter) gaben jubelnd den Perso der Dame am Schalter, die uns jedoch mit einen Lächeln im Gesicht mitteilte, dass Janines Perso abgelaufen sei! *umfall!*

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